{Vorname Nachname} · {Anschrift}
{Firma}, {Anschrift der Firma}
{Ort}, {Datum}
Kündigung meines Arbeitsverhältnisses
Sehr geehrte/r {Ansprechpartner/in},
hiermit kündige ich mein Arbeitsverhältnis ordentlich und fristgerecht zum {Datum}, hilfsweise zum nächstmöglichen Zeitpunkt.
Bitte bestätigen Sie mir schriftlich den Erhalt dieser Kündigung und den Beendigungszeitpunkt. Zudem bitte ich um ein qualifiziertes Arbeitszeugnis.
Mit freundlichen Grüßen
{eigenhändige Unterschrift}
{Vorname Nachname}
Wirksam ist die Kündigung nur in Schriftform mit eigenhändiger Unterschrift (§ 623 BGB) — E-Mail, Fax oder Messenger genügen nicht. Sorge für einen nachweisbaren Zugang (persönliche Übergabe mit Empfangsbestätigung oder Einwurf-Einschreiben).
Quelle: § 622 BGB (Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen). Rechtsstand: 9. September 2026.
Diese Seite und der Fristenrechner geben allgemeine Informationen zum deutschen Arbeitsrecht wieder (Stand: 9. September 2026) und sind keine Rechtsberatung. Verbindlich sind dein Arbeitsvertrag, ein anwendbarer Tarifvertrag und im Zweifel eine anwaltliche Prüfung.
Wer kündigt, wechselt. Wir kennen Positionen, die nicht ausgeschrieben werden — trag dich mit deinen Unterlagen in den Talent-Pool ein, bevor du kündigst. Wir melden uns, wenn eine Position zu deinem Profil passt.
Die sieben Bausteine in der richtigen Reihenfolge
Alle 7 Bausteine in ihrer Reihenfolge: 1. Absender mit Anschrift, 2. Empfänger (das Unternehmen, nicht der Vorgesetzte privat), 3. Ort und Datum, 4. Betreffzeile „Kündigung meines Arbeitsverhältnisses", 5. die Erklärung mit Termin und Hilfsweise-Klausel, 6. die Bitten um Empfangsbestätigung und qualifiziertes Arbeitszeugnis, 7. die eigenhändige Unterschrift. Die Unterschrift ist kein Detail: Ohne sie fehlt die Schriftform des § 623 BGB, und die Kündigung ist unwirksam.
Adressierung und Personalien präzise halten
Adressiere an den Arbeitgeber, wie er im Arbeitsvertrag steht — bei einer GmbH also an die Gesellschaft, z. Hd. der Personalabteilung oder Geschäftsführung. Nenne, wenn vorhanden, die Personalnummer: Sie beschleunigt die Zuordnung, ersetzt aber keine Pflichtangabe. Was in die Erklärung selbst gehört und was draußen bleibt, steht unter Kündigung formulieren; den Termin nach § 622 BGB liefert der Fristenrechner.
Weiter im Thema Kündigungsschreiben: Kündigung per Einschreiben: Zugang nachweisbar machen, Kündigungsbestätigung anfordern und Kündigen ohne neuen Job — die Gesamtübersicht mit allen Fristen steht auf der Übersichtsseite Kündigung & Jobwechsel.
Nach dem Kündigungsschreiben kommt das Bewerbungsschreiben: Formulierungen je Beruf stehen im Anschreiben-Bereich, die Unterlagen dazu unter Lebenslauf.

Was ich als Headhunter sehe, wenn jemand kündigt
Die stärksten Wechsel, die ich begleite, sind die geplanten: Frist gerechnet, Unterlagen fertig, Markt sondiert — und erst dann gekündigt. Wer diese Reihenfolge einhält, verhandelt aus Ruhe statt aus Not. Die Kündigungsfrist ist dabei kein Hindernis, sondern dein bezahlter Planungszeitraum.
Dr. Georg Lamers — Headhunter, Executive Search DACH · Über den Autor
Häufige Fragen
An wen adressiere ich die Kündigung?
An den Arbeitgeber als Vertragspartner — bei Gesellschaften an die Firma laut Arbeitsvertrag, sinnvollerweise zu Händen der Personalabteilung oder Geschäftsführung. Nicht an Kollegen oder den Vorgesetzten als Privatperson.
Gehört die Personalnummer ins Schreiben?
Sie ist keine Pflichtangabe, hilft aber bei der Zuordnung. Pflicht sind eindeutige Erklärung, Termin und eigenhändige Unterschrift (§ 623 BGB).
Brauche ich zwei Exemplare?
Empfehlenswert: eines für den Arbeitgeber, eine Kopie für dich — ideal mit Empfangsbestätigung auf deinem Exemplar (Datum und Unterschrift des Empfängers). So ist der Zugang dokumentiert.
Wenn der nächste Schritt ein neuer Job ist: Der Job Finder findet geprüfte Stellen direkt von den Karriereseiten der Arbeitgeber — kuratiert statt aggregiert.
