Kurzdiagnose: Trifft das auf dich zu?
- 1Die Stellenausschreibung fordert eine Gehaltsvorstellung
- 2Du weißt nicht, was in deiner Position und Region realistisch ist
- 3Du hast Angst, dich unter Wert zu verkaufen oder zu hoch zu pokern
- 4Du fragst dich, ob du den Gehaltswunsch im Anschreiben oder CV nennst
So löst du es
- 1Recherchiere Gehaltsbänder für deine Position, Region und Erfahrung
- 2Nenne den Gehaltswunsch im Anschreiben, nie im Lebenslauf
- 3Formuliere als Spanne, nicht als feste Zahl (z.B. 55.000–62.000 €)
- 4Beziehe dich auf das Bruttojahresgehalt inkl. variabler Anteile
- 5Wenn nicht gefordert: Weglassen und im Gespräch verhandeln
Vorher → Nachher
Schwach
Ich möchte mindestens 60.000 € verdienen.
Stark
Meine Gehaltsvorstellung liegt bei 55.000–62.000 € brutto p.a., abhängig vom Gesamtpaket.
Schwach
Gehalt: Verhandlungsbasis
Stark
Basierend auf meiner Erfahrung und den Marktdaten strebe ich ein Jahresgehalt im Bereich von 65.000–72.000 € an.
Checkliste
- Marktübliches Gehalt recherchiert (Branche, Region, Erfahrung)
- Gehaltswunsch als Spanne formuliert
- Im Anschreiben platziert, nicht im CV
- Bruttojahresgehalt angegeben
- Variable Anteile und Benefits berücksichtigt
- Nur genannt, wenn in der Ausschreibung gefordert
Häufige Fragen
Gehört der Gehaltswunsch in den Lebenslauf?
Nein, nie. Der Gehaltswunsch gehört ins Anschreiben, wenn gefordert. Im Lebenslauf hat er nichts verloren.
Was wenn ich keine Ahnung habe, was realistisch ist?
Nutze Gehaltsportale wie Kununu, Glassdoor oder Stepstone-Gehaltsreports. Vergleiche Position, Region und Erfahrungslevel.
Wird man aussortiert, wenn der Gehaltswunsch zu hoch ist?
Möglich, aber eine moderate Spanne signalisiert Verhandlungsbereitschaft. 10–15 % über dem Budget ist oft noch verhandelbar.
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Der logische nächste Schritt
Dein Lebenslauf zeigt, was du gemacht hast. Der Applicant Talent Report (ATR) zeigt, wie gut du zur konkreten Stelle passt – nachvollziehbar für HR und Fachbereich.
- Du siehst, wo du die Anforderungen triffst – und wo Fragen offen bleiben.
- Du reduzierst Fehlinterpretation im ersten Screening (HR & Fachbereich).
- Du bekommst klare Hinweise, was du im CV/Interview konkret schärfen solltest.
