Ingenieurwesen & Technik

Schweißfachmann Jobs finden — direkt beim Arbeitgeber

Du suchst als Schweißfachmann nach einer Stelle mit Verantwortung in der Schweißaufsicht — und findest auf Jobbörsen vor allem Zeitarbeitsfirmen, die dich als Leiharbeiter einsetzen. Dabei suchen Stahlbauunternehmen, Druckgerätehersteller und Schienenfahrzeugbauer dringend eigene Schweißaufsichtspersonen — und veröffentlichen ihre Stellen oft nur auf der eigenen Karriereseite.

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Berufsprofil: Schweißfachmann

Der Schweißfachmann (International Welding Specialist, IWS) ist die mittlere Qualifikationsstufe der Schweißaufsicht nach ISO 14731. Er überwacht schweißtechnische Fertigung, stellt die Einhaltung von Schweißanweisungen sicher, bewertet Schweißerqualifikationen und koordiniert die Qualitätssicherung. Der Schweißfachmann arbeitet an der Schnittstelle zwischen Fertigung, Qualität und Normen — in Branchen, in denen Schweißnähte sicherheitsrelevant sind.

Top 5 Aufgaben

1Schweißaufsicht: Überwachung der schweißtechnischen Fertigung gemäß WPS (Welding Procedure Specification)
2Prüfung und Dokumentation von Schweißerqualifikationen nach EN ISO 9606
3Erstellung und Pflege von WPS, WPQR und schweißtechnischen Dokumentationen
4Qualitätskontrolle: Bewertung von Schweißnähten (Sichtprüfung, zerstörungsfreie Prüfung koordinieren)
5Beratung bei der Auswahl von Schweißverfahren, Zusatzwerkstoffen und Schweißparametern

Typische Branchen

Stahlbau und Metallbau (DIN EN 1090)Druckgerätebau und Behälterbau (PED/DGRL)Schienenfahrzeugbau (DIN EN 15085)Schiffbau und Offshore-TechnikRohrleitungsbau und PipelinebauAutomobilzulieferer (Karosserie, Fahrwerk)

Hard Skills

  • Schweißverfahren (MAG, WIG, E-Hand, UP) und deren Anwendungsbereiche
  • Schweißtechnische Normen (EN ISO 9606, EN ISO 15614, EN ISO 3834, DIN EN 1090)
  • WPS-Erstellung und WPQR-Bewertung
  • Werkstoffkunde (Stähle, Edelstähle, Aluminium) und Schweißeignung
  • Zerstörungsfreie Prüfverfahren (VT, PT, MT, RT, UT — Grundkenntnisse)

Soft Skills

  • Durchsetzungsvermögen gegenüber Schweißern und Produktion bei Qualitätsmängeln
  • Sorgfältige Dokumentation und normgerechtes Arbeiten
  • Kommunikation mit Kunden, Prüfstellen und Zertifizierungsgesellschaften
  • Stressresistenz bei Audits und unter Fertigungsdruck
  • Bereitschaft zu Baustelleneinsätzen und wechselnden Einsatzorten

Arbeitsumfeld: Fertigung: Überwiegend in der Werkstatt oder auf Baustellen — direkt an den Schweißarbeitsplätzen. Büro: Dokumentation, WPS-Erstellung und Auswertung (30–40 % der Arbeitszeit). Baustelle: Bei Montagebetrieben und im Rohrleitungsbau häufig Baustelleneinsätze — teilweise mehrtägig, teilweise im Ausland. Schutzausrüstung (Gehörschutz, Schweißbrille, Sicherheitsschuhe) obligatorisch.

Arbeitsmarkt-Lage: Schweißfachmann

Nachfrage: hochTrend: steigendFachkräftemangel

Schweißfachleute sind massiv nachgefragt. Die DIN EN 1090 (CE-Kennzeichnung im Stahlbau) hat den Bedarf an qualifizierter Schweißaufsicht deutlich erhöht — jedes Unternehmen, das tragende Stahlkonstruktionen fertigt, braucht eine benannte Schweißaufsichtsperson. Gleichzeitig gehen erfahrene Schweißfachleute in Rente, und der Nachwuchs fehlt.

Top-Regionen

RuhrgebietHamburgRostockStuttgartMannheim

Die stärkste Nachfrage besteht in Regionen mit Stahlbau (Ruhrgebiet, Sachsen), Schiffbau (Hamburg, Rostock, Kiel), Rohrleitungsbau (Norddeutschland, Bayerischer Chemiedreieck) und Schienenfahrzeugbau (Berlin, Kassel, Salzgitter). Im Offshore-Bereich (Windkraft) entstehen neue Stellen an der Nord- und Ostseeküste.

Dein Weg zum Schweißfachmann-Job

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Vorstellungsgespräch als Schweißfachmann

Typische Fragen, STAR-Methode und Tipps

Häufige Fragen zum Beruf Schweißfachmann

Was macht ein Schweißfachmann (IWS) genau?

Der Schweißfachmann ist die Schweißaufsichtsperson nach ISO 14731, Qualifikationsstufe "Specialist" (IWS). Er überwacht die schweißtechnische Fertigung, stellt die Einhaltung von Schweißanweisungen (WPS) sicher, bewertet Schweißerqualifikationen und koordiniert die Qualitätssicherung. Die Rolle ist normativ gefordert — ohne Schweißaufsicht darf in vielen Branchen nicht geschweißt werden.

Welches Gehalt kann ich als Schweißfachmann erwarten?

Berufseinsteiger mit IWS-Diplom starten bei ca. 40.000–48.000 EUR brutto/Jahr. Mit 3–5 Jahren Erfahrung und Branchenspezialisierung sind 50.000–60.000 EUR realistisch. Erfahrene Schweißfachleute in leitender Funktion oder mit IWE-Qualifikation erreichen 62.000–78.000 EUR. Im Offshore- und Pipelinebereich gibt es Zulagen (Montage, Ausland).

Was ist der Unterschied zwischen IWS, IWT und IWE?

Die drei Qualifikationsstufen nach ISO 14731: IWS (International Welding Specialist / Schweißfachmann) ist die mittlere Stufe, IWT (International Welding Technologist / Schweißtechniker) die gehobene und IWE (International Welding Engineer / Schweißfachingenieur) die höchste. Welche Stufe als Schweißaufsicht gefordert ist, hängt von der Risikoklasse und Norm ab.

Brauche ich die DVS-Qualifikation oder reicht Berufserfahrung?

Die DVS-Qualifikation (IWS-Diplom) ist in der Regel erforderlich, wenn du als benannte Schweißaufsichtsperson nach ISO 14731 fungieren sollst. Reine Berufserfahrung reicht normativ nicht aus — die Qualifikation muss durch ein anerkanntes Diplom (DVS/IIW) nachgewiesen werden. Für Schweißer, die in die Aufsicht wechseln wollen, ist der IWS-Lehrgang der Standardweg.

In welchen Branchen wird der Schweißfachmann am dringendsten gesucht?

Am dringendsten im Stahlbau (DIN EN 1090 fordert Schweißaufsicht), im Druckgerätebau (PED/DGRL), im Schienenfahrzeugbau (DIN EN 15085) und im Rohrleitungsbau. Im Offshore-Windkraftbereich wächst die Nachfrage durch den Ausbau der Meereswindparks. Die Automobilindustrie sucht Schweißfachleute für Karosserie- und Fahrwerkfertigung.

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