Kurzdiagnose: Trifft das auf dich zu?
- 1Du wurdest gekündigt und weißt nicht, wie du das erklärst
- 2Du hast selbst gekündigt, aber der Grund klingt negativ
- 3Du fragst dich, ob du den Kündigungsgrund im CV nennen sollst
- 4Du hast Angst, dass der wahre Grund gegen dich verwendet wird
So löst du es
- 1Grundregel: Im Lebenslauf selbst keinen Kündigungsgrund nennen
- 2Bereite eine sachliche, kurze Erklärung fürs Gespräch vor
- 3Formuliere positiv: Was du suchst, nicht wovon du wegläufst
- 4Bei betriebsbedingter Kündigung: Das darfst du offen sagen
- 5Bei Eigenkündigung: Fokus auf Entwicklung und nächsten Schritt
Vorher → Nachher
Schwach
Kündigung wegen Differenzen mit dem Vorgesetzten
Stark
Berufliche Neuorientierung mit Fokus auf strategische Projektarbeit
Schwach
Firma hat mich nach der Probezeit entlassen
Stark
Position endete in der Probezeit – beidseitig keine passende Konstellation
Checkliste
- Kein Kündigungsgrund im Lebenslauf selbst genannt
- Sachliche Erklärung fürs Gespräch vorbereitet
- Positiv formuliert: Zukunft statt Vergangenheit
- Keine Schuldzuweisungen an frühere Arbeitgeber
- Bei Nachfrage: Ehrlich, aber konstruktiv antworten
Häufige Fragen
Muss ich im Lebenslauf angeben, warum ich gekündigt wurde?
Nein. Der Lebenslauf zeigt, was du gemacht hast und kannst – nicht warum etwas endete. Gründe gehören ins Gespräch, wenn danach gefragt wird.
Wie erkläre ich eine Kündigung in der Probezeit?
Sachlich und ohne Drama: „Die Position entsprach nicht den besprochenen Aufgaben" oder „Die Zusammenarbeit passte beidseitig nicht." Kurz, ehrlich, ohne Schuldzuweisung.
Was sage ich bei einer betriebsbedingten Kündigung?
Das ist der einfachste Fall: „Meine Position wurde im Rahmen einer Restrukturierung abgebaut." Das ist neutral und wird verstanden.
Weitere passende Themen
Der logische nächste Schritt
Dein Lebenslauf zeigt, was du gemacht hast. Der Applicant Talent Report (ATR) zeigt, wie gut du zur konkreten Stelle passt – nachvollziehbar für HR und Fachbereich.
- Du siehst, wo du die Anforderungen triffst – und wo Fragen offen bleiben.
- Du reduzierst Fehlinterpretation im ersten Screening (HR & Fachbereich).
- Du bekommst klare Hinweise, was du im CV/Interview konkret schärfen solltest.
