Bau & Ausbau

Solartechnik-Installateur/in Jobs finden — direkt beim Arbeitgeber

Du suchst auf Jobbörsen nach Jobs in der Solartechnik und findest vor allem Zeitarbeitsfirmen oder unseriöse Montagetrupps, die dich durch ganz Deutschland schicken. Dabei suchen spezialisierte PV-Unternehmen, Elektrobetriebe mit Solar-Schwerpunkt und Energiedienstleister händeringend Fachkräfte — und veröffentlichen ihre Stellen auf der eigenen Karriereseite. Die Branche wächst rasant, und die besten Arbeitgeber mit fairen Konditionen, Weiterbildungsmöglichkeiten und planbaren Einsätzen erreichst du nicht über Jobportale.

Kostenlose Vorschau: Bis zu 10 Jobs, die wirklich zu dir passen

Über 70 % der Mittelständler veröffentlichen Stellen nur auf der eigenen Karriereseite — nie auf Jobbörsen. Elinora durchsucht diese Karriereseiten direkt und matcht die Ergebnisse mit deinem Profil.

Kostenlose Job-Vorschau starten
DSGVO-konformMade in GermanyKeine Abo-Falle

Berufsprofil: Solartechnik-Installateur/in

Solartechnik-Installateure planen, montieren und nehmen Photovoltaik-Anlagen, Solarthermie-Systeme und Batteriespeicher in Betrieb. Der Beruf kombiniert Elektrotechnik, Dacharbeit und erneuerbare Energien. Es gibt keinen eigenständigen Ausbildungsberuf „Solartechnik-Installateur" — die meisten Fachkräfte kommen aus der Elektroniker- oder Anlagenmechaniker-SHK-Ausbildung und spezialisieren sich über Weiterbildungen. Das macht den Quereinstieg aus verwandten Handwerksberufen realistischer als in vielen anderen Feldern.

Top 5 Aufgaben

1PV-Montage: Unterkonstruktion auf Dächern montieren, Solarmodule installieren und verkabeln
2Elektrischer Anschluss: Wechselrichter installieren, DC- und AC-seitige Verkabelung, Zählerschrank anpassen, Netzanschluss herstellen
3Speichersysteme: Batteriespeicher installieren und in Betrieb nehmen, Energiemanagement konfigurieren
4Inbetriebnahme und Dokumentation: Anlagenmessung, Protokollerstellung, Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister
5Wartung und Fehlersuche: Ertragsanalyse, Thermografie, Modulaustausch, Wechselrichter-Diagnose

Typische Branchen

Spezialisierte Photovoltaik-UnternehmenElektrohandwerksbetriebe mit PV-SchwerpunktSHK-Betriebe mit Solar-/Wärmepumpen-KombiangebotenEnergiedienstleister und StadtwerkeDachdecker-Betriebe mit PV-ZusatzangebotProjektierer und EPC-Unternehmen (Großanlagen)

Hard Skills

  • Elektrotechnik: DC- und AC-Verkabelung, Wechselrichtertechnik, Zählerschranktechnik, VDE-Normen
  • PV-Anlagenplanung: Auslegungssoftware (PV*SOL, Sunny Design), Stringberechnung, Verschattungsanalyse
  • Dacharbeit: Sichere Arbeit auf Schrägdächern, Unterkonstruktionsmontage, Dachdurchdringungen abdichten
  • Messtechnik: Isolationsmessung, Kennlinienmessung, Thermografie für Fehlersuche an PV-Modulen
  • Speichertechnik: Batteriespeicher (LFP, NMC), Energiemanagementsysteme, Notstromfunktionen

Soft Skills

  • Höhentauglichkeit und Schwindelfreiheit: Arbeit auf Dächern ist der Kern des Berufs
  • Sorgfalt: Fehlerhafte Elektroinstallationen und undichte Dachdurchdringungen sind teuer und gefährlich
  • Lernbereitschaft: Die Technologie entwickelt sich rasant — Wechselrichter, Speicher, Energiemanagement
  • Kundenorientierung: Endkunden beraten und Anlage erklären (Monitoring, Eigenverbrauch, Einspeisevergütung)
  • Teamarbeit: PV-Montage ist immer Teamarbeit — Module auf dem Dach erfordern Koordination

Arbeitsumfeld: Überwiegend auf Dächern — Einfamilienhäuser, Gewerbegebäude und bei Großprojekten auf Freiflächen. Körperliche Arbeit: Module tragen (20–25 kg), Arbeiten auf Schrägdächern, Wetterbedingungen. Reisetätigkeit lokal bis regional (30–80 km Radius je nach Betrieb). Saison: Hauptsaison März bis Oktober, in milden Wintern auch ganzjährig. Arbeitszeiten orientieren sich an Tageslicht und Witterung.

Arbeitsmarkt-Lage: Solartechnik-Installateur/in

Nachfrage: hochTrend: steigendFachkräftemangel

Die Nachfrage nach Solartechnik-Installateuren explodiert. Die PV-Pflicht in vielen Bundesländern, steigende Strompreise, das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und die politischen Ausbauziele (215 GW PV bis 2030) treiben den Bedarf massiv. Der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) schätzt den zusätzlichen Fachkräftebedarf auf zehntausende Stellen. Gleichzeitig gibt es keinen eigenen Ausbildungsberuf — der Fachkräfteengpass ist strukturell.

Top-Regionen

Bayern (Oberbayern, Schwaben)Baden-WürttembergNordrhein-WestfalenNiedersachsenSchleswig-Holstein

Bayern und Baden-Württemberg haben die höchste PV-Dichte und die meisten spezialisierten Betriebe. NRW profitiert vom großen Gebäudebestand und Nachholbedarf. Niedersachsen und Schleswig-Holstein wachsen durch Freiflächen-PV und politische Förderung. Grundsätzlich ist die Nachfrage in ganz Deutschland hoch — auch in ländlichen Regionen.

Zertifikate für Solartechnik-Installateur/in: welche zählen

In der Solartechnik gibt es keinen Meisterzwang — aber gezielte Zertifizierungen und Herstellerschulungen sind der Schlüssel zu besseren Stellen und höheren Gehältern. Die Branche entwickelt sich rasant, und wer seine Qualifikationen aktuell hält, hat die beste Verhandlungsposition.

Von 6 verbreiteten Zertifikaten für Solartechnik-Installateur/in gelten 2 als Türöffner — ohne sie kommst du bei vielen Stellen nicht in die engere Auswahl. Der Rest verbessert die Ausgangslage, entscheidet aber nicht.

ZVEH-Fachkraft für Photovoltaik-Anlagen

ZVEH (Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke) über Elektro-Innungen

Türöffner

Die offizielle Fachkraft-Qualifikation des Elektrohandwerks für PV. Sie umfasst Planung, Installation, Inbetriebnahme und Wartung von PV-Anlagen. Bei vielen PV-Betrieben und Netzbetreibern als Qualitätsnachweis anerkannt und gefordert.

Kosten

ca. 1.000–2.000 EUR

Dauer

5 Tage (Vollzeit)

Voraussetzung

Gesellenbrief als Elektroniker/in oder vergleichbare elektrotechnische Qualifikation

Herstellerzertifizierung Wechselrichter (SMA, Fronius, Huawei)

SMA Solar Academy, Fronius International, Huawei Digital Power

Türöffner

Wechselrichter-Herstellerschulungen sind der schnellste Weg zur PV-Kompetenz. Zertifizierte Installateure werden auf den Hersteller-Websites gelistet und erhalten erweiterten technischen Support. Jeder große PV-Betrieb arbeitet mit 1–3 Wechselrichter-Herstellern — die Zertifizierung zeigt, dass du ihre Systeme beherrschst.

Kosten

ca. 0–500 EUR (viele Herstellerschulungen sind kostenlos)

Dauer

1–2 Tage pro Hersteller

Voraussetzung

Elektrotechnische Grundkenntnisse, bei manchen Herstellern Gesellenbrief empfohlen

Herstellerzertifizierung Batteriespeicher (BYD, SENEC, sonnen)

BYD, SENEC (EnBW), sonnen (Sonos), E3/DC

Klarer Vorteil

Ca. 70 % der neuen PV-Anlagen werden mit Speicher verkauft. Speichertechnik wird zum Standard, und Herstellerzertifizierungen zeigen, dass du die Systeme sicher installieren und konfigurieren kannst. Besonders BYD-Schulungen sind marktrelevant (hoher Marktanteil).

Kosten

ca. 0–300 EUR (oft kostenlos über Großhandel oder Hersteller)

Dauer

1 Tag pro Hersteller

Voraussetzung

Elektrotechnische Grundkenntnisse

Solarteur-Zertifikat (DGS)

Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS)

Klarer Vorteil

Umfassende Weiterbildung zu Photovoltaik und Solarthermie — Planung, Technik, Wirtschaftlichkeit. Besonders für Quereinsteiger aus verwandten Berufen ein guter Einstieg. Das Zertifikat ist in der Branche bekannt, auch wenn es kein formaler Berufsabschluss ist.

Kosten

ca. 1.500–3.000 EUR

Dauer

2–4 Wochen (Vollzeit oder Blockseminare)

Voraussetzung

Technisches Grundverständnis, handwerkliche Ausbildung empfohlen

Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (EFKffT)

TÜV, DEKRA, IHK-Bildungszentren, Handwerkskammern

Klarer Vorteil

Für Nicht-Elektriker (SHK, Dachdecker) der Einstieg in den elektrischen Bereich. Die EFKffT berechtigt zu klar definierten, wiederkehrenden elektrotechnischen Arbeiten — je nach betrieblicher Festlegung kann das den DC-Anschluss von PV-Anlagen umfassen.

Kosten

ca. 1.500–3.500 EUR

Dauer

2–4 Wochen (80–120 Stunden Theorie + Praxis)

Voraussetzung

Abgeschlossene handwerkliche Ausbildung

Gerüstbauschein / PSA gegen Absturz (DGUV)

BG Bau, TÜV, DEKRA, Gerüstbauhersteller

Nice-to-have

PV-Montage auf Dächern erfordert Absturzsicherung. Der Nachweis über die sachgerechte Verwendung von PSA gegen Absturz (Sicherheitsgurte, Seilsysteme) ist auf vielen Baustellen Pflicht. Die Schulung macht dich sicherer und zeigt Arbeitgebern Verantwortungsbewusstsein.

Kosten

ca. 200–500 EUR

Dauer

1 Tag

Voraussetzung

Keine formalen Voraussetzungen, Höhentauglichkeit erforderlich

Zeugnisse & Referenzen: was zählt

Wichtige Tätigkeitsnachweise im Zeugnis

Montage von PV-Anlagen mit Angabe der Anlagengröße (kWp) und Anzahl
Elektrischer Anschluss und Inbetriebnahme von PV-Anlagen inkl. Wechselrichter und Speicher
Wartung und Fehlersuche an bestehenden PV-Anlagen (Thermografie, Ertragskontrolle)
Installation und Konfiguration von Batteriespeichern und Energiemanagementsystemen
Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister

Positive Formulierungen

„installierte und nahm eigenverantwortlich PV-Anlagen bis X kWp in Betrieb"
„konfigurierte Wechselrichter und Speichersysteme verschiedener Hersteller (SMA, Fronius, BYD)"
„führte Fehlersuche und Wartung an bestehenden PV-Anlagen mittels Thermografie durch"
„leitete ein PV-Montageteam von X Mitarbeitern auf Dach- und Freiflächenanlagen"

Red-Flag-Formulierungen

„unterstützte bei der Montage von Solarmodulen" — Helfertätigkeit ohne Eigenverantwortung
„war vorwiegend mit dem Transport von Modulen auf das Dach betraut" — keine Facharbeit
„bemühte sich um sorgfältige Verkabelung" — Arbeitszeugnis-Code für Qualitätsprobleme
„wurde im Rahmen der Zeitarbeit auf verschiedenen PV-Baustellen eingesetzt" — wechselnde Einsätze ohne Vertiefung

Häufige Fragen zu Solartechnik-Installateur/in-Zertifikaten

Welche Zertifizierung lohnt sich in der Solartechnik am meisten?

Für Elektriker: ZVEH-Fachkraft für PV (5 Tage, ca. 1.500 EUR) als Basis, dann Herstellerschulungen Wechselrichter (kostenlos). Für Nicht-Elektriker: EFKffT (2–4 Wochen, ca. 2.500 EUR) als Einstieg in den Elektrobereich. Herstellerzertifizierungen (SMA, Fronius, BYD) sind der schnellste ROI — oft kostenlos und in 1–2 Tagen erworben.

Sind Herstellerschulungen wirklich kostenlos?

Viele Wechselrichter- und Speicherhersteller bieten ihre Grundschulungen kostenlos an — sie wollen, dass Installateure ihre Produkte kennen und empfehlen. SMA, Fronius und Huawei haben kostenlose Online- und Präsenzschulungen. Manche erweiterte Zertifizierungen kosten 200–500 EUR. Der PV-Großhandel (Baywa r.e., Krannich, Sonepar) bietet ebenfalls kostenlose Schulungen an.

Brauche ich den Solarteur-Kurs oder reichen Herstellerschulungen?

Für die praktische Arbeit reichen Herstellerschulungen + Praxis. Der Solarteur-Kurs (DGS) ist breiter angelegt und vermittelt auch Planungs- und Wirtschaftlichkeitswissen — gut für Quereinsteiger, die das Gesamtbild verstehen wollen, oder für den Schritt in Richtung PV-Planung und Projektleitung.

Was bringt die ZVEH-Fachkraft für PV konkret?

Die ZVEH-Fachkraft-Qualifikation ist bei Netzbetreibern und Innungen anerkannt und wird von vielen PV-Unternehmen als Qualitätsnachweis gefordert. Sie umfasst Anlagenplanung, Normen (VDE AR-N 4105), Inbetriebnahme und Dokumentation. Das Zertifikat zeigt Arbeitgebern, dass du PV-Anlagen normgerecht planen und installieren kannst.

Wie bleibe ich in der schnelllebigen PV-Branche aktuell?

Regelmäßige Herstellerschulungen (jährlich 2–3 Updates), Besuch der Fachmesse Intersolar (jährlich in München), Mitgliedschaft in Fachverbänden (BSW, DGS, ZVEH). Viele Hersteller bieten kostenlose Webinare zu neuen Produkten an. In der PV-Branche ist kontinuierliches Lernen Standard — die Technologie entwickelt sich alle 1–2 Jahre deutlich weiter.

Dein Weg zum Solartechnik-Installateur/in-Job

Bewerbung als Solartechnik-Installateur/in: weitere Schritte

Verwandte Berufe

Diese Berufe teilen sich viele Anforderungen mit Solartechnik-Installateur/in — ein Blick lohnt sich, wenn du deine Suche breiter aufstellen willst.

Häufige Fragen zum Beruf Solartechnik-Installateur/in

Was macht ein Solartechnik-Installateur genau?

Solartechnik-Installateure montieren Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, nehmen sie elektrisch in Betrieb, installieren Batteriespeicher und Wallboxen und melden die Anlage beim Netzbetreiber an. Der Beruf verbindet Dacharbeit (Unterkonstruktion, Module) mit Elektrotechnik (Wechselrichter, Verkabelung, Zählerschrank).

Wie werde ich Solartechnik-Installateur?

Es gibt keinen eigenständigen Ausbildungsberuf. Der typische Weg: Ausbildung als Elektroniker (Energie- und Gebäudetechnik) oder Anlagenmechaniker SHK, dann Spezialisierung auf Solartechnik durch Herstellerschulungen und Praxis. Auch Dachdecker, die sich weiterbilden, arbeiten in der Branche. Der Quereinstieg aus verwandten Handwerksberufen ist realistischer als in vielen anderen Feldern.

Wie ist die Arbeitsmarktlage für Solartechnik-Installateure?

Extrem gut. Die PV-Branche wächst zweistellig pro Jahr, und der Fachkräftemangel ist das größte Wachstumshemmnis. PV-Unternehmen, Elektrobetriebe und Energiedienstleister suchen händeringend qualifizierte Installateure. Wer Elektro- oder SHK-Erfahrung mitbringt und sich auf Solar spezialisiert, hat hervorragende Verhandlungspositionen.

Welches Gehalt kann ich als Solartechnik-Installateur erwarten?

PV-Monteure verdienen 32.000–40.000 EUR brutto/Jahr. Mit Elektro-Gesellenbrief und Spezialisierung (Inbetriebnahme, Speichertechnik) sind 40.000–50.000 EUR realistisch. Erfahrene Fachkräfte mit Planungskompetenz und Projektverantwortung erreichen 48.000–58.000 EUR. Die Gehälter steigen aktuell schneller als in vielen anderen Handwerksberufen.

Ist Solartechnik ein sicherer Beruf für die Zukunft?

Ja — die Energiewende ist politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich verankert. Die PV-Ausbauziele (215 GW bis 2030, aktuell ca. 90 GW installiert) erfordern eine massive Steigerung der Installationskapazitäten. Auch nach dem Boom bleibt der Wartungsbedarf der installierten Anlagen. Solartechnik ist einer der zukunftssichersten Handwerksbereiche.

Finde Solartechnik-Stellen direkt bei PV-Unternehmen und Elektrobetrieben — ohne Umweg über Zeitarbeit

Elinora durchsucht Karriereseiten direkt — keine Jobbörsen, keine Vermittler. Du bekommst nur verifizierte Stellen, die zu deinem Profil passen.

  • Jobs direkt von Arbeitgeber-Karriereseiten — keine Duplikate
  • KI-gestütztes Matching: Nur Stellen, die wirklich zu dir passen
  • Versteckte Stellen, die auf Jobbörsen nie erscheinen
DSGVO-konformMade in GermanyKeine Abo-Falle

Die Inhalte dieser Seite wurden mit KI-Unterstützung erstellt. Mehr zur Funktionsweise