Bau & Ausbau

Steinmetz/in Jobs finden — direkt beim Arbeitgeber

Du suchst nach Steinmetz-Stellen und findest auf Jobbörsen kaum passende Angebote — das liegt daran, dass die meisten Steinmetzbetriebe kleine Meisterbetriebe sind, die ihre Stellen nicht auf großen Portalen schalten. Sie suchen über die Innung, Mundpropaganda oder ihre eigene Website. Wer nur auf Jobbörsen sucht, verpasst die besten Betriebe mit anspruchsvollen Projekten, fairer Bezahlung und echtem handwerklichem Anspruch.

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Berufsprofil: Steinmetz/in

Steinmetze und Steinbildhauer bearbeiten Naturstein und Kunststein — sie planen, fertigen und montieren Fassadenverkleidungen, Bodenbeläge, Treppen, Küchenarbeitsplatten, Grabmale und restaurieren historische Steinbauwerke. Der Beruf verbindet traditionelles Handwerk mit moderner CNC-Technik. Steinmetz und Steinbildhauer ist ein zulassungspflichtiges Handwerk (Anlage A der Handwerksordnung) — für die Selbstständigkeit ist der Meistertitel erforderlich.

Top 5 Aufgaben

1Naturstein bearbeiten: Sägen, Schleifen, Polieren, Stocken, Bossieren und Profilieren von Granit, Marmor, Sandstein und Schiefer
2Küchenarbeitsplatten und Waschtische: Aufmaß, CNC-Fertigung, Ausschnitte für Spüle und Kochfeld, Montage beim Kunden
3Fassaden und Bodenbeläge: Natursteinfassaden planen und montieren, Bodenbeläge verlegen, Treppenstufen einbauen
4Grabmale: Entwurf, Fertigung und Aufstellung von Grabsteinen und Grabmalen nach Friedhofssatzung
5Restaurierung: Historische Steinbauwerke (Kirchen, Schlösser, Denkmäler) instand setzen, Steinaustausch, Reinigung und Konservierung

Typische Branchen

Steinmetzbetriebe (Natursteinverarbeitung)Küchenarbeitsplatten-SpezialistenGrabmalbetriebeRestaurierungsbetriebe und DenkmalpflegeFassadenbau mit NatursteinNatursteinindustrie (Steinbrüche, Großverarbeitung)

Hard Skills

  • Steinbearbeitung: Handwerkliche und maschinelle Bearbeitung von Naturstein (Hartgestein und Weichgestein)
  • CNC-Technik: Programmierung und Bedienung von CNC-Brückensägen und CNC-Bearbeitungszentren (Breton, Intermac, GMM)
  • Aufmaßtechnik: Präzises Aufmaß beim Kunden mit Schablone oder digitalem Aufmaßsystem (LPT, Prodim)
  • Verlegetechnik: Naturstein fachgerecht verlegen, kleben und verfugen — Boden, Wand, Treppe
  • Restaurierungstechnik: Steinersatz, Vierung, Antragung, Reinigungsverfahren (Strahlverfahren, Laser, Kompressen)

Soft Skills

  • Gestalterisches Auge: Maserungen, Farben und Oberflächen von Naturstein ästhetisch einsetzen
  • Präzision: Millimetergenaue Arbeit bei Arbeitsplatten-Ausschnitten und Fugen
  • Kundenorientierung: Beratung zu Steinarten, Oberflächen und Pflege bei Privatkunden
  • Körperliche Belastbarkeit: Natursteinplatten sind schwer (Granit: ca. 75 kg/m² bei 3 cm Stärke)
  • Räumliches Vorstellungsvermögen: Vom Aufmaß zum fertigen Werkstück denken

Arbeitsumfeld: Werkstatt (CNC-Maschinen, Handbearbeitung, Polierstraße) und Montage beim Kunden (Küchen, Bäder, Fassaden, Friedhöfe). In der Werkstatt: Steinstaub (Absaugung und Nassbearbeitung Pflicht, Quarzfeinstaub-Schutz), Lärm bei Säge- und Schleifarbeiten. Auf Montage: Heben schwerer Platten, Koordination mit anderen Gewerken. Reisetätigkeit je nach Betrieb lokal bis regional.

Arbeitsmarkt-Lage: Steinmetz/in

Nachfrage: mittelTrend: stabilFachkräftemangel

Die Nachfrage nach Steinmetzen ist stabil — getrieben durch Bau, Sanierung, Küchenausstattung und Denkmalpflege. Der Fachkräftemangel ist auch im Steinmetzhandwerk angekommen: Immer weniger junge Menschen wählen den Beruf, während erfahrene Meister in Rente gehen. Besonders gesucht sind CNC-erfahrene Steinmetze und Restaurierungsfachkräfte. Die Nachfrage im Küchenarbeitsplatten-Segment wächst durch den Trend zu hochwertigen Natursteinküchen.

Top-Regionen

Bayern (Oberbayern, Franken)Baden-WürttembergSachsen (Elbsandstein)Nordrhein-WestfalenRheinland-Pfalz

Bayern und Baden-Württemberg haben die höchste Dichte an Steinmetzbetrieben und die beste Auftragslage. Sachsen profitiert von Denkmalpflege (Elbsandstein, Dresdner Frauenkirche). NRW hat starke Nachfrage durch Küchenarbeitsplatten und Gewerbebau. Steinbruchregionen (Fichtelgebirge, Odenwald, Eifel) bieten Industriearbeitsplätze.

Dein Weg zum Steinmetz/in-Job

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Typische Fragen, STAR-Methode und Tipps

Häufige Fragen zum Beruf Steinmetz/in

Was macht ein Steinmetz genau?

Steinmetze bearbeiten Naturstein (Granit, Marmor, Sandstein, Schiefer) und Kunststein. Sie fertigen Küchenarbeitsplatten, Treppen, Fassadenverkleidungen, Bodenbeläge und Grabmale. In der Denkmalpflege restaurieren sie historische Steinbauwerke. Der Beruf verbindet traditionelle Handarbeit (Meißel, Fäustel) mit moderner CNC-Technik.

Wie ist die Arbeitsmarktlage für Steinmetze?

Die Nachfrage ist stabil mit Tendenz nach oben. Besonders gefragt sind CNC-erfahrene Steinmetze für Küchenarbeitsplatten und Restaurierungsspezialisten für die Denkmalpflege. Der Fachkräftemangel ist auch im Steinmetzhandwerk angekommen — immer weniger Nachwuchs bei gleichbleibender Nachfrage.

Welches Gehalt kann ich als Steinmetz erwarten?

Berufseinsteiger verdienen 28.000–34.000 EUR brutto/Jahr. Mit 3–5 Jahren Erfahrung und CNC-Kenntnissen sind 34.000–42.000 EUR realistisch. Meister und Werkstattleiter erreichen 40.000–52.000 EUR. In der Restaurierung und bei Spezialaufträgen (hochwertige Natursteinküchen) sind die Stundensätze oft höher.

Ist Steinmetz ein Beruf mit Zukunft?

Ja — Naturstein ist ein nachhaltiger, zeitloser Werkstoff mit wachsender Nachfrage in Architektur, Innenausbau und Denkmalpflege. Die CNC-Technik modernisiert den Beruf und eröffnet neue Möglichkeiten (Freiformflächen, digitale Aufmaßsysteme). Gleichzeitig kann kein Roboter die individuelle Restaurierung historischer Steinbauwerke übernehmen.

Welche Spezialisierungen als Steinmetz sind besonders gefragt?

CNC-Fachkräfte für Küchenarbeitsplatten sind am stärksten gefragt — der Markt für hochwertige Natursteinküchen wächst. Restauratoren für Denkmalpflege haben eine stabile Nische mit hohen Stundensätzen. Fassadenspezialisten für Natursteinfassaden sind bei großen Bauprojekten gefragt.

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