Berufsprofil: Eventmanager
Eventmanager planen, organisieren und realisieren Veranstaltungen — von Firmenevents und Konferenzen über Messen bis zu Großveranstaltungen. Der Zugang erfolgt über ein Studium (BWL, Kommunikation, Eventmanagement) oder eine kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildung. Das Berufsfeld umfasst Corporate Events, Messen, Kongresse, Kulturveranstaltungen und Live-Kommunikation.
Top 5 Aufgaben
Typische Branchen
Hard Skills
- Projektmanagement: Zeitplanung, Budgetierung, Ressourcensteuerung
- Vertragsverhandlung mit Dienstleistern und Locations
- Eventmanagement-Software (Cvent, Eventbrite, d!nk, XING Events)
- Kalkulation und Budgetcontrolling (Excel, ERP-Systeme)
- Veranstaltungsrecht: Versammlungsstättenverordnung, GEMA, Sicherheitskonzepte
Soft Skills
- Stressresistenz und Improvisationstalent bei Veranstaltungen
- Organisationstalent und Multitasking-Fähigkeit
- Kommunikationsstärke (Dienstleister, Kunden, Teilnehmer)
- Kreativität bei der Konzeption von Event-Erlebnissen
- Teamfähigkeit und Führungskompetenz (Event-Teams, Helfer)
Arbeitsumfeld: Büro, Veranstaltungsort und unterwegs — je nach Projektphase. In der Planungsphase arbeiten Eventmanager im Büro (Konzeption, Briefings, Dienstleisterkoordination). Vor und während der Veranstaltung ist Vor-Ort-Arbeit die Norm — oft mit langen Arbeitstagen, Wochenendarbeit und Reisetätigkeit. Die Eventbranche ist saisonabhängig: Frühjahr und Herbst sind Hochsaison. Homeoffice ist in der Planungsphase möglich, bei Events naturgemäß nicht.
Arbeitsmarkt-Lage: Eventmanager
Der Eventmarkt hat sich nach der Pandemie erholt und wächst — hybride und digitale Eventformate ergänzen Live-Veranstaltungen. Die Nachfrage nach erfahrenen Eventmanagern ist stabil, besonders bei Agenturen und Messegesellschaften. Der Fachkräftemangel im Eventbereich betrifft vor allem die Veranstaltungstechnik und das operative Personal — Eventmanager mit Führungserfahrung und digitaler Kompetenz sind gefragt, aber der Markt ist nicht leergefegt.
Top-Regionen
München und Frankfurt sind die größten Messe-Standorte Deutschlands. Berlin hat eine starke Konferenz- und Kulturszene. Hamburg bietet Positionen bei Agenturen und Kongressveranstaltern. Wien ist Österreichs Event-Hauptstadt (Austria Center Vienna, Messe Wien). In der Schweiz sind Zürich und Basel (Messe Basel) die wichtigsten Standorte. Agenturen konzentrieren sich in den Großstädten.
Dein Weg zum Eventmanager-Job
Quereinstieg
Wie realistisch ist der Einstieg als Eventmanager ohne klassischen Werdegang? Pfade, Zeitaufwand und was wirklich zählt.
Stellenanzeigen richtig lesen
Was Anforderungen in Eventmanager-Stellenanzeigen wirklich bedeuten — und wann du dich trotzdem bewerben solltest.
Zertifikate & Qualifikationen
Welche Zertifizierungen für Eventmanager wirklich zählen — sortiert nach Relevanz für den Arbeitsmarkt.
Interview als Eventmanager vorbereiten
Typische Fragen, STAR-Methode und Tipps
Häufige Fragen zum Beruf Eventmanager
Was verdient ein Eventmanager?
Berufsanfänger: 28.000–35.000 Euro brutto/Jahr (Agenturen) bis 35.000–42.000 Euro (Konzerne). Mit 3–5 Jahren Erfahrung: 40.000–55.000 Euro. Senior-Eventmanager und Teamleiter: 55.000–70.000 Euro. Head of Events in Konzernen: 70.000–90.000+ Euro. In der Schweiz: 60.000–90.000 CHF. Agenturen zahlen tendenziell weniger als Inhouse-Positionen, bieten aber mehr Abwechslung.
Welche Ausbildung brauche ich als Eventmanager?
Es gibt keinen geschützten Zugangsweg. Verbreitet sind: Studium Eventmanagement, BWL mit Schwerpunkt Marketing/Kommunikation, Kommunikationswissenschaft, Tourismusmanagement. Alternativ: Ausbildung als Veranstaltungskaufmann/-frau (IHK, 3 Jahre) oder kaufmännische Ausbildung mit Weiterbildung. Für Konzertstellen: Sonderweg über Kulturmanagement.
Ist Eventmanagement ein sicherer Beruf?
Die Pandemie hat gezeigt, dass die Branche verwundbar ist — aber auch, dass Live-Events nicht ersetzbar sind. Hybride Formate ergänzen, ersetzen aber keine physischen Veranstaltungen. Die Nachfrage nach professionellem Eventmanagement wächst. Wer sich digitale Kompetenzen aneignet (virtuelle Events, Datenanalyse, Event-Tech), ist zukunftssicher aufgestellt.
Was ist der Unterschied zwischen Agentur und Inhouse-Eventmanagement?
Agentur: Abwechslungsreiche Projekte für verschiedene Kunden, steile Lernkurve, aber oft niedrigere Gehälter, längere Arbeitszeiten und höherer Druck. Inhouse (Konzern/Mittelstand): Fokus auf die eigenen Unternehmensevents, geregeltere Arbeitszeiten, bessere Vergütung, aber weniger Vielfalt. Viele Eventmanager starten in Agenturen und wechseln nach 3–5 Jahren zu Inhouse-Positionen.
Welche digitalen Kompetenzen braucht ein moderner Eventmanager?
Eventmanagement-Plattformen (Cvent, Hopin, Swoogo), Teilnehmer-Registrierungssysteme, Social-Media-Kommunikation für Events, Datenanalyse (ROI-Messung, Teilnehmerfeedback), Streaming- und Hybrid-Event-Technologie. Die Fähigkeit, virtuelle und physische Event-Komponenten zu kombinieren, wird zunehmend erwartet.
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